Das Benefizkonzert am Donnerstagabend in der Festhalle in Külsheim mit dem Heeresmusikkorps Veitshöchheim erwies sich als eine rundum gelungene Veranstaltung, organisiert vom „Traditionsverband der ehemaligen Angehörigen des Standortes Külsheim“.

Die über 400 Zuhörer erlebten ein mitreißendes Konzert und es gab aus dem Reinerlös einen überwältigenden Betrag von insgesamt 9200 Euro, der jeweils hälftig dem Bundeswehrsozialwerk „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien“ sowie der Külsheimer „Pater Alois Grimm Schule“ für Maßnahmen zur Betreuung der  Grundschüler zugute kam.

Armin Rother, Vorsitzender des Traditionsverbands, begrüßte unter den Gästen eine bedeutende Reihe aus Politik und Wirtschaft, Bundeswehr, Wehrverwaltung und anderen Traditionsverbänden sowie besonders Beate Jung, Schirmherrin des Bundeswehrsozialwerks „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien“, und Külsheims Bürgermeister Thomas Schreglmann, beide zusammen Schirmherren des Benefizkonzertes. Rother stellte heraus, dass viele dazu beigetragen hätten, soziales Engagement besonders zu unterstützen, gleich ob durch den Verkauf einer Eintrittskarte oder eine Spende. Darüber hinaus werde mit einem solchen Konzert die Tradition vormaliger Einheiten und Verbände weiter aufrecht gehalten.

Fortan galt die gesamte Aufmerksamkeit dem prächtigen Können des Heeresmusikkorps Veitshöchheim, bis vor kurzem Heeresmusikkorps 12 genannt, unter der Stabführung von Oberstleutnant Burkard Zenglein. Dieser führte locker plaudernd durch den Abend, verhieß ein viel versprechendes Programm („für den einen mehr, für den anderen noch mehr“) und informierte hinreichend zu den einzelnen Programmpunkten. Mehrfach ragten Solisten aus dem Ensemble der Spitzenklasse heraus.

Der musikalische Teil des Abends begann mit dem würdigen Marsch „Große Zeit, neue Zeit“. „Carmen Suite“ entführte voller Leidenschaft, Liebe, Schicksal, Temperament mit sechs kleinen Miniaturen in die Welt der Oper, quasi als tiefer Einblick in „Sex and Crime“. Die „Fantasie über Themen aus Rigoletto“ mit der Klarinette im Mittelpunkt war vom Schwierigkeitsgrad her ganz oben anzusiedeln. „Paris Sketches“ blickte mit zwei Sätzen und plastischer Musik in einen Kontrast reichen Stadtteil, gedanklich eintauchend ins Rotlichtmilieu zum einen, en Marktplatz mit Leben, Handel, Hektik zum anderen. Der erste Teil endete mit dem schmissigen, volkstümlichen „General Cederschiöld Marsch“.

Nach einer Pause ging es weiter mit dem beliebten „Deutschmeister Regimentsmarsch“, um danach mit „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ in der Märchenwelt anzukommen. Die Musik aus dem Kultfilm mit musikalisch prächtig dargestellten Szenen zauberte die bekannten Bilder vor Augen. „A tribute to the Count Basie Orchestra“ huldigte dem genialen Minimalisten, der eindrucksvoll mit Harmonien und Klängen gearbeitet hatte und als Symbol des Swing gilt. „Love and the music around the World“ bot vier verschiedene Liebeslieder in den Sprachen Spanisch, Italienisch, Englisch und Deutsch. Zuletzt hörte man mit „Alte Kameraden” einen der Märsche schlechthin.

Das Publikum war begeistert, lauschte betört, wippte oder klatschte mit, gab sich dem musikalischen Genuss mit Freude hin. Es gab starken Beifall nach jedem Programmteil, frenetischen Applaus zum Schluss und als Zugaben den „Radetzky-Marsch“ sowie das „Frankenlied“. Den Abschluss des Abends bildete die Nationalhymne.

Rother überreichte in der Pause die symbolischen Schecks. Joachim Uihlein, Rektor der Pater Alois Grimm Schule, dankte im Namen der Kinder für diese Riesenüberraschung. Jung benannte die Summe mit „mehr als großzügig“ und das Geld als gut angelegt, sie führte dazu einige Beispiele an. Die gesamte Veranstaltung sei eine großartige Leistung, insgesamt ein Vorbild für andere Standorte. Es gab zwischendurch Auszeichnungen für Bürgermeister a.D. Günther Kuhn, der am Donnerstag auch seinen 70. Geburtstag feierte, und Rainer Bürkert (Würth Industrie Service GmbH & Co. KG) [gesonderter Bericht].

Schreglmann würdigte nach dem Ende des Konzerts den Veranstalter für die hervorragende Organisation, alle für die großartige Unterstützung und das Heeresmusikkorps für den prächtigen Auftritt. Nach dem Benefizkonzert traf man sich im Giebelsaal der Festhalle zu vielen netten Gesprächen.

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Das Benefizkonzert des Heeresmusikkorps Veitshöchheim am Donnerstagabend in Külsheim bot einen würdigen Rahmen für zwei besondere Auszeichnungen.

Im ersten Teil der Veranstaltung erhielt Günther Kuhn, Ehrenbürger der Stadt Külsheim und Bürgermeister a.D., die Ehrenmitgliedschaft des „Traditionsverbandes der ehemaligen Angehörigen des Standortes Külsheim“. Armin Rother, Vorsitzender des Traditionsverbands, unterstrich bei der Laudatio, Kuhn habe jegliche Belange zur Gründung eines Traditionsverbandes und der daraus folgenden Aktivitäten stets mit großem Engagement unterstützt.

Nach der Überreichung der symbolischen Schecks in der Pause des Konzerts verlieh Beate Jung, Schirmherrin des Bundeswehrsozialwerks „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien“, die Ehrenmedaille des Bundeswehrsozialwerkes an Rainer Bürkert, Geschäftsführer der Würth Industrie Service GmbH & Co. KG und Mitglied der Führungskonferenz der Würth Gruppe. Bürkert unterstütze, so die Schirmherrin, schon seit vielen Jahren mit der Würth Industrie Service GmbH als Hauptsponsor diese Benefizkonzerte in Külsheim und zeige besonderes soziales Engagement auch bei anderen Veranstaltungen.

Bericht von H-P. Wagner

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